Über uns

Für Gönner

Für Stipendiaten

News

Konzerte



"Mozart +" 2010


Lyra-Sommerkonzert 2009


"Mozart +" 2009


Junge Münchner Philharmonie 2008


Lyra-Winterkonzert 2006


Lyra-Sommerkonzert 2005


Lyra-Winterkonzert 2003


Lyra-Sommerkonzert 2002


Musikalische Talentshow


CD Reihe




Druckansicht

Druckansicht

Lyra

Konzerte


Musikalische Talentshow

Auf Einladung von Dr. Hans Vontobel und der Stiftung LYRA durften sich vier hochbegabte Musikerinnen am Mittwoch, 24.1.2001, in der Kirche St. Peter der Öffentlichkeit präsentieren.

Das Besondere dieses Konzertes war der intergenerative Austausch, das Miteinander von sehr jungen Leuten und Berufsmusikerinnen und -musikern. Unter der bewährten, einfühlsamen Leitung des Dirigenten Jonathan Brett Harrison wurden die jungen Solistinnen vom Zürcher Kammerorchester begleitet. 

Nietzsche hat einmal gesagt: "Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum." Als ich diesen Satz zum ersten Mal las, fand ich ihn übertrieben in seinem ausschliesslichen Anspruch - an diesem Abend bekam er eine Bestätigung für die Solistinnen, die sich so von ganzem Herzen der Musik verschreiben, scheinbar ohne Vorbehalte.

In der Gestaltung von Astrid Leutwyler (1984) und Lea Boesch (1982) kamen Violine und Bratsche in der konzertant gehaltenen D-Dur Sinfonie von Stamitz sehr gut zur Geltung.

Im Klavierkonzert von Schostakovitsch mit Solo-Trompete wusste Tamara Kordzadze (1978) den Tasten die Spannungen eines frischen Lebensgefühls zu entlocken. Ihre Musik war offen, klar und konnte sich doch auch gleich wieder zurückziehen, entziehen, in der Spannung verharren.

Ihr Partner mit der Solotrompete war ein Mitarbeiter der Bank Vontobel! Thomas Räber tauschte dafür seinen Arbeitsplatz in der Informatik mit dem Konzertpodium. Mit sattem, kräftigen Ton wie auch schönem Piano gestaltete er die Dialoge mit der Pianistin. 

An den Schluss hatte Jonathan Brett Harrison Mozarts G-Dur Konzert für Violine und Orchester gesetzt. Als Solistin wirkte Veronika Eberle (1988). Ich gestehe es, heimlich hatte ich geseufzt: Warum der Mozart mit einem zwölfjährigen Mädchen am Schluss? Jetzt bitte ich quasi öffentlich um Verzeihung: Er hat recht gehabt mit seiner Wahl. Der selbstsichere Auftritt und die Intensität der jungen Künstlerin waren wirklich erstaunlich.

Nikolaus Harnoncourt hat einmal erklärt: "Die Kunst ist eine Sprache, die Verborgenes aufdeckt, Verschlossenes aufreisst, Innerstes fühlbar macht, die mahnt - erregt - erschüttert - beglückt." Etwas davon haben die zahlreich erschienenen Zuhörenden an diesem Konzertabend in der Kirche St. Peter erlebt.

Ein herzliches Dankeschön den Veranstaltern, Herrn Dr. Vontobel und der Stiftung LYRA.

Bericht: Ursula Hanhart




Home

Kontakt


Deutsch

English